In 1967 wurde von meinen Eltern dieser Wohnwagen für 80200 DM gekauft. Dieser war sehr geräumig und ich habe als Kind einige Zeit darin verbracht. Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und Veranda sorgten für genug Platz, damit wir uns auch auf der Reiße wohl fühlten. Meine Eltern waren sehr Stolz auf den Wohnwagen, was damals gut gefeiert wurde. Alle Kollegen kamen vorbei und begutachten diesen Wohnwagen, Sie schauten rein und jeder warf eine Handvoll Kleingeld hinein, dies sollte Glück bringen. Ihr könnt mir glauben es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen Wohnwagen und Camping.
Diese Zeltanlage so hat man es damals genannt, hatten meine Eltern in 1965 gekauft. Es war sehr schön und sehr viel Arbeit. Über 100 Sitzplätze waren zur Verfügung. Mein Bruder Kellnerte. Ich durfte in jungen Jahren Gläser spülen, erst später wurde ich von meinem Vater zum Bierzapfen angelernt. Das auf und Abbauen kosteten immer einige Stunden und öfters mussten wir uns beeilen, weil es in wenigen Tagen auf einen anderen Platz weiter ging.
Nach dem wir das Geschäft dann hatten, wurde als erstes die Front geändert. Natürlich musste der Name darauf und das Gies Spezialitäten musste sich in den Kopfen einbrennen. Mit einer Thürringer Bratwurst und einem sehr leckerem Schaschlik machte sich mein Vater einen Namen. Das Rezept dafür stellte mein Vater selbst zusammen, auch die Soße war mmhhh.....lecker!
Hier unsere Mannschaft, auch ich bin zusehen. Musste in frühen Jahren einiges leisten. Kindheit war ade. Sucht mal wo ich bin.^^
Das Bild zeigt der Morgen - danach. Wir hatten Spielzeit und danach musste schnell abgebaut werden. Man sieht alle sind ein wenig fertig - Alle sind mehr wie 24 Stunden auf dem Beinen gewesen - ohne viel Pausen, denn es ging weiter auf einen anderen Platz. Fahren wieder aufbauen und das Geschäft öffnen. Alles innerhalb 48 Stunden schlafen nur die, die nicht fahren mussten.
Hier seht Ihr wie ein Mitarbeiter von Uns und ich den Fußboden legen. Es sieht schwer aus 30 kg wog so eine Platte. Die Panos die ringsum waren wogen 40 kg und die wo die Türen drin waren 45 - 50 kg. Es war immer ein Spaß wenn wir diese Teile getragen haben. Jeder hatte sich eins geschnappt und wer das letzte hatte musste eine Runde zahlen. Robert er hatte meistens Pech und bekam immer eine Türen, davon hatten wir drei. Robert war klein und ärgerte sich immer dann sehr. Es machte mir und meinem Bruder immer Spaß Ihn zu ärgern.
Auf und Abbauzeit war immer schön, besonders wenn wir keinen Zeitdruck hatten, was nicht so oft vor kam.
Nun bitte wieder Geduld, ich versuche hier meine Kindheit auf zuarbeiten und jeden Tag fällt mir etwas ein. Mit den Bildern ist es so eine Sache, die Familie war ein wenig auseinander gebrochen und die damals Angeheirateten haben Bilder von Früher von meinen Eltern vernichtet. Ein Gedanke ein Buch zu schreiben ist in mir, dass bedarf aber noch einige Überlegung. Sollte Ihr anregung oder Fragen haben, lasst es mich wissen. Freue mich wenn Ihr bald wieder rein schaut.
So long....
Ach noch etwas.... solltet Ihr mal einen Gies treffen, es ist kein Gies, alles angeheiratet und ein möchte gern Gies.